Photovoltaik
Photovoltaik stellt heute eine weitverbreitet Art der Energiegewinnung dar. Dachanlagen im Kilowatt-Bereich sind dabei ebenso vorhanden, wie große Freiflächenanlagen im Megawatt-Bereich.
Die stetige Verringerung der Einspeisevergütung für die Einspeisung der Energie in das Netz (in Deutschland) führt dazu, dass nur der Eigenverbrauch der erzeugten Energie eine ökonomische Lösung darstellt. Ob im privaten oder im gewewrblichen Bereich sollte vor einer Installation einer Photovoltaikanlage eine Analyse des Energiebedarfs erfolgen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Energieerzeugung und Energieverbrauch zeitlich in Übereinstimmung gebracht werden können.
Die Möglichkeit der Zwischenspeicherung der Energie existiert über Solarstromspeicher. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet sind momentan sehr rasant. Die Niedervolt- und Hochvoltspeicher zeigen, dass ein autarker Betrieb im EFH-Bereich in den Sommermonaten möglich ist. Eine vollständige Autarkie ist in Einzelfällen im Stromsektor möglich, jedoch nicht die Regel.
Für die Montage der Photovoltaik-Module bietet der Markt eine Vielzahl von Befestigungsvarianten und Materialkombinationen an. Auch für die Flachdachmontage werden unterschiedliche Aufständerungsmöglichkeiten angeboten. Hier können wir Ihnen, angepasst an die jeweilige Dachfläche (Dachneigung, Dacheindeckung, Ausrichtung des Daches), die praktikbelste Lösung erarbeiten.
Balkonkaftwerk - Erfahrungen mit Speicher von Zendure
Zum Test eines Balkonkraftwerkes wurden 2 Module mit je 410 W Modulleistungen dachparallel installiert. Die Ausrichtung beträgt 270 ° bei einer Neigung von 45°. Als Wechselrichter kommt ein Kleinwechselrichter Deye 800 zum Einsatz. Nach der Installation (Oktober 2023) wurde die Anlage im März 2024 mit einem HUB1200 und einem Speicher AB2000 von Zendure nachgerüstet.
Leider funktionierte das System von Zendure nicht wie in dem Versprechen der Firma angekündigt. Durch die nicht optimale Aussrichtung der Module war im April ab 16:00 Uhr der Speicher voll. Danach sollte der Bypass dafür sorgen, dass alle Energie in das Hausnetz eingespeist wird. Hier kam es zu Verzörgerungen von bis zu 1 Stunde, bis das System auf diesem Modus umschaltete. Ein weiterer Kritikpunkt war nach Abschaltung der PV-Module zu verzeichnen. Die fest eingestellten 120 W Ausgangsleistungen wurden nicht aus dem Speicher "abgerufen". Statt dessen erfolgte über einen Zeitraum von 1,0 bis 1,5 Stunden ein ständiges Zu- und Abschalten bis zu 60 W aus dem Speicher, ohne dass diese Leistung am Wechselrichter ankam. Die nachstehenden Bilder verdeutlichen dieses Verhalten des HUB1200.
Eine Rückgabe an Zendure gestaltete sicht sehr schwierig. Nach über 140 E-Mails und Kontakt mit 10 verschiedenen Mitarbeitern von Zendure wurde immer wieder beschwichtigt und Floskeln nach einer Prüfung zugesagt. Letzendlich wurde kurz vor Ablauf der 6-monatigen Rückgabefrsit über PayPal das Geld zurückgefordert. Nur so konnte Zendure von dem fehlerhaften Produkt überzeugt werden.
Aktuell ist in dem Speichermarktsegment viel Bewegung und man kann nur hoffen, dass sich gute Technik durchsetzt und zweifelhafte Anbieter vom Markt abgelehnt werden.
Kleine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die 6 Module der Firma Heckert-Solar wurden auf einem Eigenbau-Gestell installiert. Die Neigung der Module beträgt 40°. Die 1.98 kWp-Anlage läuft mit einem SMA Wechselrichter - SunnyBoy 1.5 -, welcher an einer Hauswand befestigt wurde. Blitzschutz und Leitungsschutz wurden ebenfalls Outdoor angebracht. Die Anlage generiert so am Tag bis zu 10 kWh Elektroenergie für den Eigenverbrauch und/oder Netzeinspeisung.
Eine weitere kleine PV-Dachanalge wurde realisiert. Module von Heckert-Solar mit jeweils 330 W Einzelleistung wurden zu einer knapp 3 KWp-Anlage verschalten. Die dachparallele Anlage mit einer Neigung von 4° (nach Süden) liegt verschattungsfrei auf SingleRail 36-Profil. Die Profile wurden beidseitig auf Gehwegplatten montiert. So ist eine gute Hinterlüftung gewährleistet und eine Beschwerung vorhanden. Über einen Wechselrichter Solax-Mini X1-3.0 erfolgt die Überschusseinspeisung in das Netz. Der einfache Aufbau und die unkompliziert Montage sind ein Garant für geringe Installationskosten bei maximalem Energieertrag.
PV-Anlage mit 66 kWp auf einem Flachdach mit Süd-Nord-Ausrichtung.
200 Module von Heckert-Solar wurden dachparallel verlegt. Die Anlage wurde dachdurchdringsfrei geplant und ausgeführt.
Bei einer Dachneigung von 5° wurde jeweils auf der Südfläche und auf der Nordfläche des Daches ein Modulfeld verlegt. Einige Beschwerungssteine unter den Modulen halten die Anlage. Aluminiumträger verbinden die beiden Modulfelder über dem Dachfirst, wie das nachstehende Bild zeigt.
Zwei Wechselrichter von SMA (ein Tripower Core 1 STP 50-40 und ein Tripower 20000TL) wandeln den Gleichstrom in Wechselstrom um.
Leistungskurve einer Photovoltaikanlage an einem klaren, sonnigen Frühlingstag. Gleichmäßiger Anstieg der der Leistung bis zum Mittag und dann eine allmähliche Leitungsverringerung bis in den Abend.
Verlauf der Leistung an einer Photovoltaikanlage bei wechselhaftem Wetter mit Wolken, Regen und Sonnenschein. Diese witterungsbedingten "Leistungseinbrüche" können durch einen Batteriespeicher kompensiert werden.
9 Module zu je 320 Wp als Dachanlage auf Carport
Die Anlage mit 2 kWp (nach der 70% Regelung; wurde mit der Gesetzesänderung aufgehoben) deckt zu 30% den Eigenverbrauch ab und der Überschuss wird in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.
Diese Anlage wurde dachdurch-dringungsfrei errichtet. Beschwerungssteine sorgen für eine sichere Auflage. Ene schnelle und unkompliziert Montage sorgte für eine kostengünstige Variante der Nutzung von Solarenergie.
Hinweis: Bei Photovoltaikanlagen unter 10 kWp Leistung in Überschusseinspeisung benötigt man nur einen Zweirichtungszähler. Ab 10 kWp Anlagenleistung muss neben dem Zweirichtungszähler noch ein Erzeugerzähler installiert werden.
Bilder vom Aufbau der PV-Carport-Anlage. Die Module wurden als 1 String verkabelt und einem 2 kW-Wechselrichter zugeführt.
Technische Umweltprojekte
TUP






















